Digitale Transformation für eine nachhaltige Zukunft

Wie die Digitalisierung zu Umweltschutz und Ressourceneffizienz beiträgt

2. Februar 2024 / Markus Vesely, CEO der A-Trust GmbH

Sustainable development meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“  – So liest sich die Definition für nachhaltige Entwicklung der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Bericht). Nachhaltigkeit bedeutet also, die Bedürfnisse der aktuellen Generation zu befriedigen, ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen.

Nachhaltigkeit ist ein sehr komplexes Thema, das viele unterschiedliche Aspekte beinhaltet, wie beispielsweise Klima- und Umweltschutz, soziale Verantwortung und globale Gerechtigkeit sowie Ressourceneffizienz – wodurch mannigfaltige Beeinflussungsmöglichkeiten entstehen. Es gibt daher nicht einen klaren Weg, sondern ganz viele unterschiedliche Stellen, an denen angesetzt werden kann bzw. sollte.  

Digitalisierung als Nachhaltigkeitsboost?

Die Digitalisierung trägt maßgeblich zur Nachhaltigkeit bei, indem sie innovative Technologien und Lösungen ermöglicht, um die Ressourceneffizienz zu steigern und umweltfreundliche Praktiken in verschiedensten Branchen zu fördern. Dabei lassen sich zahlreiche alltägliche Beispiele in den unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitsbereichen finden: Onlinemeetings ermöglichen beispielsweise die Teilnahme an Events und Konferenzen von zu Hause aus, wodurch Flug-, Zug- oder Autoreisen abnehmen. Außerdem muss nicht mehr jedes Meeting physisch stattfinden, wodurch ebenfalls Wege – unabhängig vom gewählten Fortbewegungsmittel – gespart werden und der CO2-Ausstoß verringert werden kann. Ähnliches gilt für Arbeits- und Amtswege, die nun nicht mehr per se in einem physischen Gang resultieren.

Auch der Papier- und damit der Strom- und Wasserverbrauch kann durch die Digitalisierung maßgeblich verringert werden. So ersetzten E-Mails z.T. schon lange handschriftliche Korrespondenzen, E-Books verringern die Anzahl an gedruckten Büchern und Dokumente werden immer seltener in ausgedruckter Form benötigt. Die qualifizierte Signatur kann in diesem Zusammenhang definitiv als „Game-Changer“ betrachtet werden, denn sie ist der handschriftlichen Signatur europaweit rechtlich gleichgestellt und ermöglicht es daher, alle Workflows, die eine Unterschrift benötigen, gänzlich digital und dabei rechtssicher und nachhaltig abzuwickeln.

Qualifizierte Signaturen – effizient UND nachhaltig

Die Digitalisierung von Workflows ist bereits in vielen Unternehmen ein großes Thema, wobei das ausschlaggebende Kriterium meistens deren Effizienz darstellt. Dass dabei der Nachhaltigkeitsaspekt nicht außer Acht zu lassen ist, zeigen Berechnungen rund um die wesentlichsten Kennzahlen zur Qualifizierten Signatur von A-Trust: Im Jahr 2023 wurden stolze 52,7 Millionen digitale Signaturen über die QES von A-Trust getätigt. Unter Berücksichtigung diverser Faktoren, wie beispielsweise der Verteilung von Dokumentensignaturen und Signaturen zum Login bei e-Government-Services, und Annahmen, z.B. dass nicht jeder Login auch einem tatsächlichen Amtsweg entsprechen würde, ergeben sich insgesamt folgende Ressourceneinsparungen für das vergangene Jahr:

  • 82 Mio. DIN-A4-Blätter Papier bzw. 891 Tonnen Holz: Das entspricht einer Fläche von 682m² gerettetem Regenwald.
  • 20,8 Mio. Liter Wasser: Diese Menge an Wasser entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 438 Personen in Österreich.
  • 5,38 GWh (Gigawattstunden) Energie: Das ist das 230-Fache des Jahresverbrauchs eines durchschnittlichen Wiener Haushaltes.
  • 401 Tonnen CO2: Das entspricht dem Ausstoß einer Boeing 777 auf einer Strecke von 7.863 km – in etwa der Flugdistanz von Wien nach Chicago.

Diese Zahlen sind umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass sie lediglich den Ressourcenverbrauch für das Papier beinhalten und alle anderen Einsparungen (Transport-, Post- oder Fahrtwege, Energie für den Druck, doppelte Ausdrucke usw.) unberücksichtigt lassen. Das erlaubt einen kleinen Einblick darauf, wie groß das Potenzial von digitalisierten (Unterschriften-)Workflows ist.

Jetzt neu: individuelle ÖkoStats in der A-Trust Signatur APP entdecken

Wer sich näher mit den genannten Zahlen auseinandersetzten oder ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie der eigene Beitrag durch die Verwendung der A-Trust QES zur Nachhaltigkeit genau aussieht, findet in der A-Trust Signatur APP jetzt den Menüpunkt „ÖkoStats“, in welchem sowohl die Gesamtersparnis als auch die eigenen Einsparungen in den genannten Kategorien angezeigt werden. Alle Informationen zu den verwendeten Daten und getroffenen Annahmen sind unter www.a-trust.at/de/ecostats zu finden.

Wer auf qualifizierte Signaturen setzt, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Einfach sicher, einfach nachhaltig.

Auch gut zu wissen: Auf EU-Ebene wurde beschlossen, dass ab 2024 eine Nachhaltigkeits-Berichterstattung gemäß CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) von größeren Unternehmen (ab 250 Mitarbeitenden und einem Umsatz von mind. 40 Millionen Euro) vorzunehmen ist und verpflichtet diese dementsprechend dazu, über ihre Auswirkungen auf Umwelt, Menschenrechte, Sozialstandards und Arbeitsethik (ESG) zu berichten. Diese Angaben werden anschließend von unabhängiger Seite geprüft und zertifiziert. 

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