Trainer im digitalen Zeitalter: Neue Impulse und Techniken

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft, Leben und Berufsbilder. Weiterbildung wird immer wichtiger, denn der rasante Wandel stampft laufend neue Technologien, Modelle und Systeme aus dem Boden. Umso wichtiger werden gute Lehrerinnen und Lehrer, die Wissen optimal vermitteln und weitergeben können. Aber welche Herausforderungen warten auf eine sogenannte IT-Trainerin bzw. einen sogenannten IT-Trainer?

Digitale Veränderung und Wandel fordern beim Lernen und Lehren neue Methoden und Ziele. IT-Trainerinnen und  IT-Trainer müssen dringend in neue Kenntnisse und Kompetenzen investieren. Eine IT-Trainerin bzw. ein IT-Trainer, der es versteht, Lehrinhalte abwechslungsreich und zeitgemäß zu vermitteln, ist nicht nur am Markt gefragt, sondern trägt auch einen wesentlichen Teil zur voranschreitenden digitalen Kompetenz in Wirtschaft und Arbeitswelt bei.

Digitale Expertin/digitaler Experte, Trainerin/Trainer oder beides?

IT-Expertinnen und -Experten sind oft die Grundlage für den Unternehmenserfolg. Sie sind diejenigen, die neue Technologien (mit-)entwickeln, sich mit der Materie auskennen und bei Problemen wissen, was zu tun ist. Das technologische Wissen eines Unternehmens ist meist tief in ihren Köpfen verankert, die Innovationen bilden sich aus ihren Ideen heraus.

All das Wissen der Expertinnen und Experten nützt Unternehmen nichts, wenn es sich nur auf wenige Personen konzentriert und nie weitervermittelt wird. Es sollte daher unbedingt der Grundsatz des Wissenstransfers gelten, auch, um einen Zuwachs an Kompetenzen im Unternehmen zu generieren.

Aber Vorsicht, denn nicht zwingend sind Expertinnen und Experten gute Lehrerinnen bzw. Lehrer und IT-Systeme sind oft komplex. Umso schwieriger wird daher die Vermittlung der richtigen Anwendung, und zwar so, dass es auch Nicht-Expertinnen und -Experten verstehen.

Abwechslung und interaktive Prozesse

Schulungen von IT-Systemen sind langwierig, oft wird bei den Grundlagen gestartet, Nutzeroberflächen müssen erklärt und eingerichtet werden. Daher ist es wichtig, Schulungen interaktiv zu gestalten, Neue Medien anzuwenden und in den Lehrprozess einzubinden. Gute IT-Trainerinnen und -Trainer wissen, was sie ihren Schützlingen an Informationen an einem Stück zumuten können und gehen diesbezüglich auch auf die Bedürfnisse der Teilnehmergruppen ein.

Abwechslung während der Lehreinheit schafft außerdem den positiven Nebeneffekt, dass das vermittelte Wissen bei den teilnehmenden Personen lange vorhanden bleibt.

IT-Trainerinnen bzw. IT-Trainer lernen nie aus!

Ja, die Notwendigkeit des laufenden Lernprozesses macht auch vor IT-Trainerinnen und -Trainern nicht Halt. Im Gegenteil sogar, denn Impulse und Strategien sind genauso wichtig wie selbstsicheres Auftreten und die richtige Kommunikationstechnik. In Zukunft wird es in der betrieblichen Weiterbildung vor allem darum gehen, Kompetenzen zu vermitteln, die in unserer modernen, sich ständig verändernden und komplexen Arbeitswelt notwendig sind, um Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen.

Wie Sie Ihr Training als IT-Trainerin und -Trainer sinnvoll konzipieren können und welche neuen Impulse sie dabei beachten sollten beziehungsweise auf welche Rahmenbedingungen Sie eingehen müssen, das können Sie beispielsweise in unserem Lehrgang „Train the IT-Trainer“ lernen.

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